Bildinhalte

Es gibt verschiedene Verfahren Bilder zu entdecken und zu realisieren.

Eins dieser Verfahren beschäftigt sich nicht mit der äußeren Realität und bildet sie ab, sondern spiegelt die Bilder, die in meiner Vorstellungswelt und in meiner Fantasie vorhanden sind.

Sie gehen sozusagen über die äußere Wirklichkeit hinaus, sie sind gewissermaßen surreal.

Der Surrealismus ist nicht meine Erfindung, denn diese Kunstrichtung gibt es schon sehr lange. Im Mittelalter z. B. Hieronymus Bosch und Breughel. In der ersten Hälfte des 20 Jahrhunderts gab es eine ganze Reihe Künstler, die sich Surrealisten nannten z. B. Dali , Ernst, Magritte, Breton.

Ihnen allen waren die Bilder, wie sie z. B. im Traum auftauchen, als Darstellungsobjekt interessanter als das, was sie mit Tagesbewusstsein wahrnahmen.

Parallel gab es in dieser Zeit auch die Entdeckung der Traumdeutung durch den Psychologen Sigmund Freud und C.G. Jung.

Tatsächlich malten die Surrealisten ihre Bilder auch aus der Erinnerung an ihre Träume, aber sie entdeckten auch andere Möglichkeiten, wie man quasi träumend malen kann. Hierbei setzt der Maler die unbewussten Impulse seiner Psyche in Bewegungen seines Malgerätes um. Er erhält dadurch Linien und Farbgebilde, an denen er intuitiv träumend weiter arbeitet, bis er in diesen Formen Gegenständliches oder Figürliches entdeckt, das er dann deutlich ausarbeitet.